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Gästebuch Stadtforum Chemnitz

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Entries: 14

07.10.2009 14:12, XFlipX:
Grüße auch von mir an das Stadtforum Chemnitz.

Ich habe eure Flyer in der TU-Chemnitz entdeckt, leider waren die schon wieder von anderen Zeugs zugedeckt.

Auf jedenfall ein gute Ansatz, Publicity ist ein wichtiger Faktor.

Tschüss, XFlipX

19.05.2009 23:19, Steffen W.:
Hallo,
die Monitor-Sendung vom 14.05. zur Zerstörung unserer Stadt hat Zusammenhänge offengelegt.
Es ist gut, daß Ihr Euch für den Erhalt der Baukultur und der Lebensqualiät bemüht.
Die Bürger von Chemnitz müssen sensibilisiert werden und könnten was bewegen.
Die Stadtverwaltung sollte für die Bürger und die Stadt da sein, nicht umgekehrt.
Stell Dir vor, es ist Wahl und jeder denkt an seine Bürgerpflicht.
Macht weiter so!
Steffen W.

18.04.2009 22:51, Nevoigt:
Die Elite-Diamant Fabrik Nevoigtstraße wurde für eine Sanierung ausgewählt !
( Beitrag vom 26. März 2009)

Gratulation zum großen Erfolg des Stadtforums.
Denn es ist die erste Fahrradfabrik Deutschlands mit dem Patent zur Fahrradkette, siehe Googlesuche unter "Friedrich Nevoigt"!

-In Gedenken-
Laut PDF-Datei "Unternehmen im Wandel" ist Friedrich Nevoigt genau vor 100 Jahren am 1.Mai aus Leidenschaftlichkeit zu seinem Lebenswerk mit nur 52 Jahren an Herzversagen verstorben.

Hiermit einen Gruss aus Cottbus, wo es auch eine kleine Nevoigtstrasse und einen Nevoigtplatz mit Nevoigtschule in Cottbus-Ströbitz gibt!
Die Nevoigtgründer in Chemnitz stammen aus Kackrow, ca. 10 km von Cottbus entfernt.

16.04.2009 10:59, Neumann:
Weiter so!

Chemnitz hat zwei schreckliche Regime überlebt. Es kann nicht sein, dass nun planerische Stümper und Amateure der Stadt den Rest geben.

Chemnitz ist so schön und hat eine wunderbare Bausubstanz, um die sie von vielen Städten beneidet wird. Sie zu erhalten muss oberstes Gebot sein.

27.02.2009 17:52, siegel E-Mail:
Liebes Stadtforum, macht bitte weiter so ! Es tut so gut, zu spüren, daß ein Umdenken stattfindet. Zwar langsam, aber immerhin. Das wahre Problem ist die GGG.

21.02.2009 16:15, Carsten Zander E-Mail Homepage:
Da die Zeit drängt, sollte der noch verbliebene Bestand an alten Gebäuden und Stadtlandschaften möglichst vollständig fotografisch erfaßt werden - aus folgenden Gründen:

1. um Erinnungen zu bewahren,
2. um das Interesse der Menschen am Erhalt zu wecken,
3. um dokumentieren zu können, was hier zerstört wird.

Jeder kann mitmachen. Vielfältige Anregungen befinden sich im Text "Die digitale Erinnerung":
http://www.01nn.com/de/digital e-erinnerung/index.htm

Viele Grüße
Carsten Zander


18.11.2008 19:05, Würfel from Hamburg Homepage:
Aus den Nachkriegsfehlern im Westen sollte man eigentlich gelernt haben. Wertvolle Bausubstanz wurde abgerissen und durch moderne und gesichtslose Glas- und Betonkästen ersetzt. Zeitgleich wurden die Ortsränder durch Supermärkte und andere Gewerbebebauung ausgefranst, Kaufkraft aus der Innenstadt abgezogen. Geschichte und somit unsere Identität wurde geopfert, meist aus Profitinteresse. Mittlerweile wird ja in Frankfurt/M., in Dresden rund um die Frauenkirche oder in Berlin (Stadtschloss, Bauakademie etc.) an Rekonstruktionen geplant und auch bereits gearbeitet. So löblich und hilfreich dies ist - was erstmal abgerissen wird kann nur schwer wieder hergestellt werden und erreicht das Original nie vollständig. Und nicht nur Prestigbauten wie Schlösser machen die Baugeschichte aus, sondern z.B. auch Gründerzeitgebäude. Es ist doch widersinnig, an einer Stelle mit immensen Aufwand zu rekonstruieren und an anderer Stelle noch verbliebene historische Bebauung abzureißen.

19.01.2008 03:04, Schlieder from Chemnitz E-Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte Kämpft weiter für den Stopp von Abrissen unseres alten schönen Chemnitzes! So wie es gerade wieder die GGG an der Nordstraße plant und vornimmt. Eine Ecke, wenn diese Saniert wäre, jederzeit zu vermieten ist!

„Ist es nicht grausam, unsere Stadt Stück für Stück sterben zu lassen, ihr all unsere stolzen Denkmäler zu entreißen, bis von ihrer Geschichte und Schönheit nichts mehr übrig ist, was unsere Kinder inspiriert!“ (Jacqueline B. Kennedy - Ehefrau von JFK)

Wir stören uns daran, was unsere Eltern und Großeltern nach dem Krieg für Gebäude abgerissen hatten. Unsere Kinder werden uns daran messen was wir heute tun werden. Aus dem Grund stoppt den Wahnsinn, bevor nach dem alten schönen Stadtzentrum der 30iger Jahre nun auch noch dessen Randgebiet entgültig und für immer verschwindet!

Das kann doch nicht von der Stadt und vorallem Stadttochter GGG gewollt sein!

Ihr Chemnitzer,

S. Schlieder

04.11.2007 20:19, Sabine from Chemnitz E-Mail:
Mit dem Abbruch denkmalgeschützter Gebäude wird Chemnitz ein drittes Mal zerstört. Sehr traurig.
Die Idee mit den Wächterhäusern, wie in Leipzig, begrüße ich daher sehr und würde mich sofort mit dafür engagieren.

19.12.2006 12:56, Ralf Lippold from Leipzig/Dresden/Mainz/Bamberg E-Mail:
Was in der Politik zu bemerken ist, Verdrossenheit, wird auch immer stärker beim Erhalt von historischer Baukultur deutlich, denn welcher Bürger engagiert sich noch, wenn sein Nachbarhaus abgerissen wird?:-(

Alle deutschen Kommunen kämpfen mit dem "Wuchern" an ihren Stadträndern (was im übrigen nicht wenig Geld kostet, denn die erforderliche Infrastruktur wie Straßen/ÖPNV/Schule n/etc.) und schaffen es nicht, die innerstädtischen Bereiche mit dem vorhandenen baulichen Potential für Bewohner nutzbar zu machen.

Für denjenigen, der nur auf das "schnelle Geld" schaut ist selbstverständlich die Nutzung von halbwegs nutzbaren Wohnungen (Plattenbausiedlungen) oder das schnelle Hochziehen von Neubaugebieten auf der "grünen Wiese" das adäquate Mittel.

Ist es das wirklich? Sind die langfristigen Auswirkungen bedacht worden?

Meist wird nur bis zur ausgestreckten Hand gedacht (da wo das Geld in die Handfläche gelangt).

Dass es anders gehen kann als in Chemnitz, Leipzig oder anderswo zeigen Beispiele aus Dresden, wo man in der Neustadt zwar einige Jahre warten musste, nun aber ist es das Viertel wo es sich am angenehmsten wohnen lässt (eigene Erfahrung). Kleinteilige gewachse Einkaufsstrukturen (nicht Einkaufszentren an jeder Ecke). und eine Vielgliedrigkeit der Architektur machen das Leben dort lebenswert.

Zum Leben in einer Stadt gehören nun mal nicht nur eine billige Wohnung, sondern auch das entsprechende Umfeld in der näheren -fußläufigen- Umgebung;-)

Soviel von meiner Seite und ich wünsche mir, dass in den Stadtverwaltungen schnell ein Umdenken einsetzt und die langfristige Planungsweitsicht wieder "Herr" über die Planungs- und Bauprozesse in den Städten wird.

Ralf Lippold

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